Neues Mess-Lektionar auch für die Pfarre Brederis

Mit dem ersten Adventsonntag 2018 wurde ein neues Lektionar eingeführt. Ab diesem Datum wird in den Gottesdiensten der Sonn- und Feiertage das erste Mess-Lektionar Band III/C verwendet, wobei die Verwendung für alle Kirchen und Orte, an denen Gottesdienste gefeiert werden, verbindlich ist.

 

Bis zum Jahr 2022 sollen dann alle neuen Lektionare im Gottesdienst zur Verkündigung stehen und sukzessiv die bisherigen Bücher aus den 1980er Jahren ersetzen. 

 

Übersicht der Bände:

·      Band I Die Sonntage und Festtage im Lesejahr A (Herbst 2019)

·      Band II Die Sonntage und Festtage im Lesejahr B (Herbst 2020)

·      Band III Die Sonntage und Festtage im Lesejahr C (Oktober 2018)

·      Band IV Geprägte Zeiten (Herbst 2020)

·      Band V Jahreskreis 1 (Herbst 2021)

·      Band VI Jahreskreis 2 (2022)

·      Band VII Sakramente und Sakramentalien. Für Verstorbene (Herbst 2019)

·      Band VIII Messen für besondere Anliegen. Votivmessen (2021)

·      Evangeliar (Herbst 2020)

 

 

Aus den Lektionaren werden von den Priestern und den LektorInnen die biblischen Texte im Gottesdienst verkündet.

Anlass der Neufassung ist die revidierte „Einheitsübersetzung“ der Heiligen Schrift, welche 1980 angefertigt wurde.

 

In den vielen Jahren ihres Gebrauchs kamen nicht nur die Stärken, sondern auch die vielen Schwächen dieser Übersetzung deutlich zum Vorschein. Deshalb fasste die Bischofkonferenz 2003 den Entschluss, die Übersetzung den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aber auch dem neueren Sprachgebrauch anzupassen.  2016 erschien dann die revidierte Einheitsübersetzung und mit dem 1. Adventsonntag trat sie in Kraft. 

Mit dem neuen Lektionar ändert sich nicht die Auswahl der Leseordnung, d. h. die Auswahl der Schrifttexte für die Gottesdienstordnung, sondern die Übersetzung. Anstelle von vertrauten  Worten treten neue Formulierungen, die vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig sind, auf.

 

Das äußere, hochwertige Erscheinungsbild wurde vom Wiener Bühnenbildner und Paramentenkünstler Christof Cremer unter Mitarbeit von Julia Oppermann entworfen. Die Dynamik der Linien geben einen Hinweis auf die Dynamik im Wirken Gottes.