Patrozinium

Am 4. Februar 2018 fand die Patroziniums-Messe statt.

 

Als Patrozinium wird die Schutzherrschaft eines Patrons bezeichnet, der z.B. eine Kirche unterstellt ist. Das Wort wird aber auch für das Hochfest gebraucht, an dem der Heilige gefeiert wir und dem die Kirche geweiht ist, man spricht daher auch vom Patronatsfest. In diesem Fall ist es Hl. Eusebius, dem die Pfarrkirche in Brederis geweiht ist.

 

Den Festgottesdienst hielt Hausherr Pfr. Antony Payypilly, Lesung und Fürbitten las GR Christoph Metzler. Die Predigt war kurz aber wie immer sehr aussagekräftig. Drei Bilder prägten den Inhalt: Das Bild vom Hl. Simeon, das Bild von der Pfarre Brederis und seinen vielen Ehrenamtlichen und das Bild von zwei Wassermühlen -  eine wird repariert, die andere wird zum Museum. (…..) „eine Pfarre ist wie eine alte Mühle. Sie muss ständig durch neue Botschaften repariert werden. Wenn wichtige Aufgaben verloren gehen und auch nicht mehr gebetet wird, wird die Kirche zu einem Museum. Wir müssen heute neue Wege finden und neu Wege gehe, gerade um die Austritte aus der röm. kath. Kirche zu bremsen und den Rücklauf der Christen zu stoppen. In den letzten 10 Jahren ist der Anteil der Katholiken in Brederis von 55% (2007) auf 48% (2017) gesunken.“

 

 

 

 

Der feierliche Gottesdienst wurde vom Kirchenchor Meiningen musikalisch begleitet. Als Chorleiter fungierte Chorleiter Wolfgang Liepert. An der Orgel brillierte Gerda Poppa. Zur Aufführung gelangte die Sonntagsmesse in G-Dur von J. Güttler, Opus 73.