AUSFLUG DER EHRENAMTLICHEN

Das Pfarrleben in Brederis wird von vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen getragen, die ihre Zeit und ihre Talente nicht nur unentgeltlich, sondern auch mit Freude und Einsatz zur Verfügung stellen. Es zählt jeder kleine Dienst und jeder kleine Handgriff, um das pfarrliche Leben in Schwung zu halten. Da ist ein „Danke“ angebracht und zudem ein kleiner Ausflug, der die Dankbarkeit bekräftigt. Die Einladung zu diesem Ausflug gingen von 

Pfr. Noby Acharuparambil und PGR-Obfrau Jutta Maissen aus. 

 

Am Sonntag, dem 6. September, traf sich ein Großteil der fast siebzig Ehrenamtlichen zu einem gemeinsamen Gottesdienst, bei dem der Pfarrer und die PGR-Obfrau allen für die geleistete und unbezahlte Arbeit einen großen Dank aussprachen. Treffend dazu die Worte von Pfr. Noby: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“

 

Nach dem Gottesdienst ging es in Fahrgemeinschaften in das romantische Schützenhaus, über den Dächern von Feldkirchs Altstadt. Die Gäste aus Brederis, zu denen sich jetzt auch die beiden Monsignori, Wallfahrtsseelsorger Dr. Walter Juen und Dompfarrrer i. R. Rudolf Bischof, gesellten, wurden mit kulinarischen Schmankerln aus der traditionellen heimischen Wirtshausküche der Fam. Lang und ihren Mitarbeitern so richtig verwöhnt. Da tat ein anschließender Verdauungsspaziergang zum nächsten Treffpunkt beim Portal des Feldkircher Doms richtig wohl. 

Vor dem Eingangsportal des Doms wartete bereits Dompfarrer i. R. Rudolf Bischof, ein gebürtiger Bezauer, um der wissbegierigen Gruppe aus Brederis Orts- und Pfarrgeschichte, Baumeister und Innenausstattung der Domkirche St. Nikolaus näher zu erklären. Ganz besonderes Interesse erweckten dabei die Kirchenfenster des Feldkircher Malers Martin Häusle, der Annenaltar von Wolf Huber, die schmiedeiserne Kanzel, der neue Zelebrationsaltar des Vorarlbergers Bildhauers Prof. Herbert Albrecht – ein Kalksteinblock aus Beaune im Burgund, das Triumphbogen-Kreuz, um 1523 entstanden und das Orgelpositiv von 1699 in der Marienkapelle, das lange Zeit im Chorraum der St. Anna-Kapelle in Brederis stand. 

Mit seiner lockeren, sehr ruhigen und bedächtigen Art gelang es Pfr. Bischof, eine gewisse Sensibilität und Achtsamkeit für das Gewordene und die Begegnung mit den „Subjekten" in der Kirche zu vermitteln.

 

Für die Organisation gebührt den Verantwortlichen ein ganz herzliches DANKE!